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Ludwig von Mises Konferenz 2014: Begrüßung & Vortrag von Jürgen Stark

Die Sons of Libertas haben für Euch die Ludwig von Mises Konferenz 2014 ” Ist das Papiergeldsystem noch zu retten?” im Bayrischen Hof in München aufgezeichnet.

Freut euch auf die Begrüßung von Thorsten Polleit.
Die Vorstellung der Redner von Andreas Marquart.
1.Vortrag: Prof. Jürgen Stark “Experimentelle versus regelgebundene Geldpolitik”

Thorsten Polleit ist ist ein deutscher Ökonom. Er ist Chefökonom der Degussa Goldhandel, Präsident des Ludwig von Mises Institut Deutschland, Partner der Polleit & Riechert Investment Management LLP und Honorarprofessor an der Frankfurt School of Finance & Management.

Andreas Marquart ist im Vorstand des Ludwig-von-Mises-Instituts Deutschland. Er hat 15 Jahre als Banker gearbeitet bis er sich als Finanzdienstleister mit dem Schwerpunkt Vermögensanlage selbstständig gemacht hat.

Jürgen Stark ist ein deutscher Ökonom. Er war von 2006 bis 2012 Chefvolkswirt und Mitglied im Direktorium der Europäischen Zentralbank (EZB). Am 9. September 2011 kündigte er an, „aus persönlichen Gründen” zurückzutreten, sobald ein Nachfolger gefunden sei. Zwischen 1993 und 1994 war Jürgen Stark als Leiter der Abteilung Internationale Währungs- und Finanzbeziehungen, Finanzbeziehungen der Europäischen Gemeinschaft im Bundesministerium der Finanzen tätig. 1995 bis 1998 war er Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen; dort war er maßgeblich an der Einführung des Euro beteiligt. Ab September 1998 war er Vize-Präsident der Deutschen Bundesbank. Ab dem 1. Mai 2002 war Jürgen Stark im Vorstand der Deutschen Bundesbank für die Bereiche Internationale Beziehungen und Revision zuständig. Nachdem Ernst Welteke 2004 sein Amt als Bundesbankpräsident ruhen lassen musste, war Stark bis zur Bestellung von Axel A. Weber zum neuen Präsidenten Interimsvorsitzender der Bundesbank. Am 9. September 2011 kündigte Jürgen Stark seinen Rücktritt aus persönlichen Gründen von seinem Amt als Direktoriumsmitglied der EZB an. Später, im Dezember 2011, begründet er den Rücktritt mit seiner Unzufriedenheit über die Entwicklung der EU-Währungsunion.Im März 2012 kritisierte er das Handeln der EZB; sie habe sich in einen Teufelskreis begeben.Nähere Auskünfte zu seinem Rücktritt 2011 als Chefvolkswirt der EZB gab Stark im April 2012. Mit dem Rettungsplan für Griechenland 2010 und die damit verbundene Haftung der anderen EU-Staaten für die Verbindlichkeiten von Griechenland, der Aufkauf von Staatspapieren, der dann geschaffene EFSF mit dem geplanten dauerhaften Stabilitätsmechanismus ESM „sei das Konzept für die Wirtschafts- und Währungsunion vollends auf den Kopf gestellt worden.” „Das sei im Maastricht-Vertrag so nicht vorgesehen gewesen.” Die Einmischung und die Forderungen der Politik gegenüber der EZB wollte er nicht mehr mittragen.